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Foto: GfG / A. Molnar
27. Februar 2024

Das achte Bremer Filmfest

Kino in all seinen Facetten

Im April findet das achte Bremer Filmfest wieder in kompletter Präsenz statt, mit über 100 Filmen an sieben Veranstaltungsorten. Gezeigt werden lokale, regionale und internationale Filme und Dokumentationen. Neben einem Kurzfilm-Wettbewerb werden außerdem Sonder- und Ehrenpreise vergeben. Selbst eine Emmy-Gewinnerin wird vor Ort sein:

Schauspielerin und Regisseurin Maria Schrader ist in diesem Jahr die Gewinnerin des „Bremer Filmpreises“.

Im April findet das achte Bremer Filmfest wieder in kompletter Präsenz statt, mit über 100 Filmen an sieben Veranstaltungsorten. Gezeigt werden lokale, regionale und internationale Filme und Dokumentationen. Neben einem Kurzfilm-Wettbewerb werden außerdem Sonder- und Ehrenpreise vergeben. Selbst eine Emmy-Gewinnerin wird vor Ort sein:

Schauspielerin und Regisseurin Maria Schrader ist in diesem Jahr die Gewinnerin des „Bremer Filmpreises“.

Schrader ist die einzige Deutsche, die bisher den bedeutendsten US-Fernsehpreis gewann, den „Emmy Award“. Im vergangenen Jahr erhielt der finnische Regisseur Aki Kaurismäki den „Bremer Filmpreis“, dessen persönliche Abholung des „Goldenen Mops“ noch aussteht.
„Leider streikte sein Auto und er konnte nicht kommen. Maria Schrader wird aber persönlich anwesend sein, ihr Weg aus Berlin ist deutlich kürzer“, verkündet Festivalleiter Matthias Greving amüsiert. „Sie wird auch Publikumsfragen beantworten.“

Deutscher Film im Zentrum

Hauptaugenmerk beim diesjährigen Filmfest ist der deutsche Film. Weitere Kategorien wie „Der Bremer Film“, „Die Deutschland-Premiere“, „Humor/Satire“ und „Innovation“ sorgen für vielseitige Abwechslung in den Kinosälen.
Eine eigens für das Festival gestaltete Homepage soll barrierefrei und anwenderfreundlich sein und neugierig auf das Programm machen. Sortiert nach Tagen, Spielstätten, Sprache und Genres, haben die Besucherinnen und Besucher damit die Möglichkeit, ihren eigenen Festivalplan auszuarbeiten.

Publikumsfestival

„Buten un binnen“-Moderator Felix Krömer
führt durch die Abendveranstaltungen und moderiert einzelne Filme an.
Welche Filme in das Programm aufgenommen wurden, entschied eine eigens gegründete Kommission. 
„Dreißig Menschen waren in der Sichtungskommission, aufgeteilt in vier Wettbewerbskategorien. Dreihundert Stunden Film konnten wir nicht allein sichten“, erklärt Festivalorganisator Marc Sifrin.
Viele der eingereichten Werke laufen mehrsprachig. Besonders stolz ist man auf die Entwicklung des Festivals. 
„Unser Ziel ist es, ein Publikumsfestival zu sein und die Filmbranche zu stärken. Das Bremer 
Filmfest ist über die Jahre gewachsen und hat sich mittlerweile zu einem mittelständigen Filmfestival entwickelt“, so Festivalleiter Matthias Greving.
„Wir haben sogar eine Einreichung aus Kirgisistan erhalten. Es ist erstaunlich, wie nah einem die Charaktere darin gehen, sie haben die gleichen Probleme wie wir“, ergänzt Marc Sifrin.
Für Bremerinnen und Bremer wird im Programm viel Lokales geboten. 
„Der zu neunzig Prozent in Bremen produzierte Film ‚Franky Five Star’ wird bei uns Deutschlandpremiere feiern, zuletzt gewann er den ‚Max Ophüls Preis‘. Im Film wird man viele Locations aus Bremen wiedererkennen können“, verspricht Matthias Greving.
Zudem hebt sich am 1. April wieder der Vorhang im Festivalkino Schauburg für rund vierzig Kurzfilmpremieren im Wettbewerb „Klappe!“. Rahmen des Wettbewerbs ist, wie viel Geschichte in nur drei Minuten Laufzeit passt. Das Motto und ein konkreter Gegenstand, der im fertigen Film vorkommen muss, wurde erst 48 Stunden vorher über Social Media bekannt gegeben.

Ehrenpreis

Loriot, der in diesem Jahr einhundert Jahre alt geworden wäre, wird posthum der Ehrenpreis des Filmfests verliehen. Stellvertretend nimmt seine Familie die Auszeichnung entgegen. Anschließend wird es in der Schauburg den neuen Film „Loriots große Trickfilmrevue“ zu sehen geben. „Auch in diesem Jahr wird es Aki Kaurismäki leider nicht schaffen, persönlich zu kommen. Aber bei der bald stattfindenden Reise in seine finnische Heimat wird es sicher die Möglichkeit für einen kleinen Abstecher nach Bremen geben“, hofft Matthias Greving augenzwinkernd.

Info

Das Filmfest Bremen findet vom 12. bis zum 16. April statt. Infos und Programm unter www.filmfestbremen.com.

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