Hilfe für Betroffene
Beratungsstelle zum Schutz vor häuslicher Gewalt
Seit Anfang des Jahres haben Betroffene von Gewalt in der Beziehung sowie Täterinnen und Täter zwei neue Anlaufstellen: die Beratungs- und Interventionsstelle bei Beziehungsgewalt sowie Intervention.Plus. Beide Projekte bieten spezialisierte Beratung und Intervention in Fällen häuslicher Gewalt und Beziehungsgewalt an.
Beratungs- und Interventionsstelle
„Gewalt ist keine Privatsache – wer von Gewalt in (Ex-)
Partnerschaften betroffen ist, kann sich kostenfrei und vertraulich
Hilfe holen“, kündigt Frauensenatorin Claudia Bernhard das
neue Beratungsangebot an.
Bremer Betroffene finden in der Beratungs-
und Interventionsstelle bei Beziehungsgewalt des Vereins
Innere Mission Unterstützung. Die Beratenden bieten den
von Gewalt betroffenen Frauen dort unter der Berücksichtigung
von Bedürfnissen und Selbstbestimmung einen geschützten
Raum für persönliche Gespräche.
Das anonyme und vertrauliche Angebot kann außerdem von nicht-binären, inter- und trans Personen in Anspruch genommen werden.
Beratungs- und Interventionsstelle bei Beziehungsgewalt für Betroffene,
Am Brill 2-4, 0421 / 3 49 67 67 67,
interventionsstelle@inneremission-bremen.de;
Intervention.Plus
Intervention.Plus
Die Beratungsstelle Intervention.Plus richtet sich konkret an Täterinnen und Täter. Die Idee: Um Kreisläufe zu durchbrechen, setzt Täter- und Täterinnenarbeit dort an, wo die Gewalt entsteht – bei denen, die sie ausüben. Das proaktive Beratungsangebot Intervention.Plus des Vereins Hoppenbank unterstützt Teilnehmende dabei, ihr Gewaltverhalten nachhaltig zu beenden. Ziel ist ein effektiver Schutz vor weiteren Vorfällen.
Intervention.Plus für Täter und Täterinnen, Hastedter Heerstraße
290, 01 76 / 97 72 89 74, intervention.plus@hoppenbank.ev.de
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