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Foto: Unsplash
#Gesundheit
24. Juli 2024

Weniger ist mehr

Gute Vorsätze für ein gesünderes Leben im neuen Jahr

Mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben oder die Finger vom Alkohol lassen: Gute Vorsätze sind schnell gefasst, oftmals aber ebenso schnell wieder vergessen. Schon der chinesische Philosoph Konfuzius sagte: „Am Baum der guten Vorsätze gibt es viele Blüten, aber wenig Früchte.“ Unser Tipp: Nicht zu viel vornehmen – kleine Schritte zu gehen bringt oftmals mehr, als alle Ziele auf einmal umsetzen zu wollen. Wir stellen neue und beliebte Neujahrstrends vor und geben Ratschläge, wie gute Vorsätze in die Tat umgesetzt werden können.

Mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben oder die Finger vom Alkohol lassen: Gute Vorsätze sind schnell gefasst, oftmals aber ebenso schnell wieder vergessen. Schon der chinesische Philosoph Konfuzius sagte: „Am Baum der guten Vorsätze gibt es viele Blüten, aber wenig Früchte.“ Unser Tipp: Nicht zu viel vornehmen – kleine Schritte zu gehen bringt oftmals mehr, als alle Ziele auf einmal umsetzen zu wollen. Wir stellen neue und beliebte Neujahrstrends vor und geben Ratschläge, wie gute Vorsätze in die Tat umgesetzt werden können.

Der „Veganuary“
2014 wurde in Großbritannien der „Veganuary“ eingeführt, zusammengesetzt aus vegan und dem englischen Wort january. Der Aktionsmonat soll eine vegane Ernährung ohne tierische Produkte fördern. Diese wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus: Veganer:innen leiden laut Studien seltener an Herzerkrankungen und Diabetes. Wer nicht gänzlich auf Fleisch, Käse und Co. verzichten mag, kann seinen wöchentlichen Konsum zum Beispiel auf einen Tag reduzieren oder auf nachhaltigere Bioprodukte zurückgreifen. Auch so können die negativen Auswirkungen bei der Herstellung von Tierprodukten auf das Klima und der allgemein zu hohe Fleischkonsum reduziert werden, jeder kleine Schritt zählt.

„Dry January“
Weniger Alkohol wirkt sich ebenfalls positiv auf die Gesundheit aus, denn er enthält viele Kalorien und verschlechtert den Fettstoffwechsel. Der „trockene Januar“ oder „Dry January“ erfreut sich daher wachsender Beliebtheit. Der Vorläufer dieser Bewegung stammt übrigens aus Finnland: Dort gab es bereits im Jahr 1942 den „Sober January“. Tee, Schorlen oder alkoholfreie Cocktails können eine gesündere Alternative sein, ebenso alkoholfreies Bier oder Wein und Gin ohne „Umdrehungen“. Die Vorteile ohne Alkohol: Kein Kater am nachfolgenden Tag, neugewonnenes Wohlbefinden und sogar ein geringeres Verlangen nach einer Zigarette.

„Sugarfree-Trend“
Der „Sugarfree-Trend“ stammt von gesundheitsbewussten Menschen – zu viel Zucker belastet den Körper. Depressionen und Schlafstörungen können von übermäßigem Verzehr ausgelöst werden. Um weniger (oder keinen) Zucker zu essen, sollten Fertiggerichte vom Speiseplan verschwinden und durch frische Zutaten ersetzt werden. Gemüse, Fisch und Eier können hingegen beinahe ohne Reue auf dem Einkaufszettel landen. Zudem sind Oliven- oder Nussöle eine gute Ergänzung. Aber Vorsicht: Selbst gesunde Lebensmittel sollten mit Bedacht genossen werden, denn auch Obst enthält Zucker. Zuckerarme Früchte wie Erdbeeren oder Himbeeren fördern die Kollagenproduktion der Haut und schützen vor Schäden.

Man(n) lässt den Bart stehen
Gut für die Haut ist es übrigens, die Haare wachsen zu lassen. Barthaar schützt die Haut vor direktem Sonnenlicht und bildet folglich einen natürlichen Schutz vor UV-Strahlen. Bartwuchs soll sogar hygienischer und antibakterieller als frischrasierte Haut sein, da sich dort mehr antibiotikaresistente Keime befinden. Ein Oberlippenbart fungiert somit als eine Art Filter – er hält Pollen und Allergene davon ab, in die Atemwege zu geraten. Wichtig: Bartträger sollten ihn natürlich regelmäßig waschen, um ebenjene Stoffe zu entfernen.

Das weibliche Pendant: Der „Januhairy“
Beim Trend „Januhairy“ geht es darum, dass sich Frauen die Achsel-, Bein-, Gesichts- oder Schamhaare wachsen lassen. Die Idee stammt von einer Studentin aus England, die sich für eine Performance die Körperhaare wachsen ließ. Vorteil: Es spart den Aufwand der Rasur und eingewachsene Haare werden vermieden. Zudem sammeln teilnehmende Aktivistinnen im „Januhairy“ Geld für die Wohltätigkeitsorganisation „Body Gossip“ und pflanzen Bäume gegen den Klimawandel.

Falls nicht alle Vorsätze sofort gelingen, ist es ratsam, sich selbst Zeit zu geben oder sich Unterstützung von Freund:innen und der Familie zu holen. Dann trägt Konfuzius’ Baum der Vorsätze
auch Früchte.

Hilfe, Unterstützung und Motivation für das Durchhalten von guten Vorsätzen gibt es unter anderem auf www.hellobetter.de.

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