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Foto: Marvin Jürgens
8. Dezember 2022

„Funk als Lebensgefühl“

Die Bremer Artistin Mareike Koch im Interview zur neuen Show im GOP

Seit mehr als zehn Jahren begeistert die Bremerin Mareike Koch mit artistischen und akrobatischen Show-acts. Ab Anfang November verzaubert sie im Stück „Funky Town“ des GOP Varieté-Theaters das Bremer Publikum, wenn sie an Trapez und Strapaten über der Bühne schwebt. Im Gespräch berichtet die Akrobatin von den Proben und verrät, was sie beruflich reizen würde.

Seit mehr als zehn Jahren begeistert die Bremerin Mareike Koch mit artistischen und akrobatischen Show-acts. Ab Anfang November verzaubert sie im Stück „Funky Town“ des GOP Varieté-Theaters das Bremer Publikum, wenn sie an Trapez und Strapaten über der Bühne schwebt. Im Gespräch berichtet die Akrobatin von den Proben und verrät, was sie beruflich reizen würde.

Was bietet die neue Show „Funky Town“ dem Publikum?

Darin dreht sich alles um den Funk als Lebensgefühl, mit viel Musik und Energie. Die Musik wurde extra für die Show produziert, eine richtig bunte und funky Mischung. Für mich und meine Kolleginnen und Kollegen war von Anfang an klar, dass wir unsere Acts an diese Musik anpassen. Mit den Produzenten wurde dann abgestimmt, was ich für meine Luftartistik brauche. Im offiziellen Probezeitraum ging es dann darum, die Show gemeinsam zu gestalten. Da kommt zusammen, was für eine runde Show zusammengehört.

Wie liefen die Proben ab?

Wir waren bereits 2020 im Entwicklungsprozess, das ist also schon eine ganze Weile her. Als Highlight solcher Proben empfinde ich es, immer wieder Neues zu entwickeln. Das macht besonders Spaß. Man entwickelt sich dabei auch selbst immer weiter. Das gemeinsame kreative Arbeiten finde ich sehr spannend. Der Blick auf meine eigene Entwicklung und Leistung verändert sich damit auch stetig. Manchmal habe ich Momente, in denen ich denke: Das war jetzt gerade perfekt. Nächstes Jahr kann das aber wieder ganz anders aussehen, je nach Show und Moment.

Die Arbeit ist also stets prozesshaft?

Absolut. Ich habe immer das Bestreben, noch weiter zu schauen und an mir zu arbeiten. Die Varieté-Szene entwickelt sich ja auch immer weiter. Da muss man sich natürlich anpassen.

Gibt es eine besondere Anekdote in Ihrer Karriere, die Sie erzählen möchten?

Ich komme mit so vielen spannenden Leuten zusammen und darf mit wundervollen Menschen zusammenarbeiten. Da gibt es so viel Input an Kunst und Kultur, da kann und will ich mich auf etwas Bestimmtes nicht festlegen. Da wird sicher noch einiges Tolles dazukommen.

Gibt es Projekte, die Sie in Zukunft besonders reizen würden?

Mir ist es immer sehr wichtig, dass man Spaß bei dem hat, was man tut. Dass es einen auch weiterbringt. Da gibt es aber auch Orte, an denen ich noch nicht gespielt habe, an denen ich gern arbeiten möchte. Viele Menschen denken bei Artistik zu erst an den Zirkus. In einem richtigen großen Zirkus habe ich aber tatsächlich noch nie gespielt. Das würde mich auf jeden Fall reizen.

Dsa Interview führte Max Stascheit.

Wann und wo?

„Funky Town“ ist von Donnerstag, 3. November, bis Sonntag, 8. Januar, im GOP-Varieté-Theater Bremen zu sehen. Infos : www.variete.de

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