KÜCHEN-TALK
Kurzinterview mit Lia Laukant vom Café Palia
Hinter Lia Laukant und ihrem Mann Pascal Laukant-Voigt liegen aufregende Wochen. Nachdem sich Julia Soller am Silvestertag nach sieben Jahren von ihren Gästen verabschiedet hat, gehört das ehemalige Café Juli liebt Kaffee am Schwarzen Meer 13 ihnen. Mit kleinen Renovierungsarbeiten, kreativen Ideen und viel Herz ist
das Ehepaar jetzt in die Selbstständigkeit gestartet. Mitte Januar eröffneten sie ihr Café Palia mit einem Soft Opening.
Wie sind Sie von der Fotografie zur Gastronomie gekommen?
Fotografie habe ich studiert, und das ist meine kreative Leidenschaft. In der Gastronomie bin ich aufgewachsen.
Meine Eltern haben ein Restaurant, und ich habe immer in der Gastronomie gejobbt – genauso wie mein Mann.
Er ist inzwischen Architekt. Gemeinsam haben wir schon länger den Traum von einem eigenen Café.
Sind Sie eher der Typ Kaffee oder Kakao?
Beides. Zum Frühstück trinke ich am liebsten einen Espresso-
Shot – einen Mokka mit Schokolade. Seit ich vor drei Jahren angefangen
habe, bei Juli liebt Kaffee zu arbeiten, habe ich sehr viel
über Kaffee gelernt. Mein Barista-Wissen möchte ich jetzt gerne
erweitern.
Was hat Sie dazu bewegt, das Café zu übernehmen?
Juli ist es gelungen, hier einen schönen Ort zu schaffen, an dem
Kaffee und gutes Essen eine Rolle spielen und wo man sich trifft,
um eine gute Zeit miteinander zu verbringen.
Ich bin dankbar, dass ich drei Jahre Teil des Cafés sein durfte. Jetzt freue ich mich
darauf, zusammen mit dem tollen Team den Weg im Café Palia
weiterzugehen.
Was wird sich für die Gäste zusätzlich zu dem neuen Namen
Café Palia ändern?
Das Lustige ist, dass sich mein Mann und ich schon vor sechs
Jahren für den Namen entschieden hatten – es fehlte nur das
passende Objekt. In den vergangenen Wochen haben wir das
Interieur etwas verändert – ohne dabei das Herz von „Juli liebt
Kaffee“ zu verändern. Die Speisekarte haben wir auch nur minimal
angepasst. Es wird ab jetzt Dips geben. Schokocroissants
sind auch neu, und eine Konditorin backt ab sofort bei uns im
Café die Kuchen. Außerdem planen wir ab Frühjahr monatliche
Veranstaltungen – wie zum Beispiel „Paint & Wine“ und die
Fortsetzung des „PM Coffee Club“.
Wenn Sie selbst Gast im Café Palia wären, wie würde Ihre
Bestellung aussehen?
Ich würde auf alle Fälle mein Lieblingsbrot, das Isa-Brot, mit
Dattelcreme, Gemüse und extra Avocado zusammen mit einem
Cappuccino mit Kokosmilch bestellen. Bei uns heißt das Brot
übrigens jetzt „Eureka“, benannt nach der kalifornischen Stadt
– für Pascal und mich ein Lieblingsort, an dem meine Tante lebt.