Sörensen und der Sound dazu
Der Schauspieler im Gespräch: Bjarne Mädel zum neuen Krimi und zu einem Abend mit Text und Musik
Bjarne Mädel hat Kommissar Sörensen in den Verfilmungen von Sven Strickers Krimis mit trockenem Witz, feiner Melancholie und dem Gespür für Zwischentöne zu einer unverwechselbaren Figur gemacht. Gemeinsam mit Stricker und dem Musiker Jan-Peter Pflug bringt er nun „Sörensen geht aufs Haus“ auf die Bühne: eine Lesung mit Schauspiel, Gespräch und Livemusik. Pflug, der die Musik zu den Sörensen-Hörbüchern komponiert hat, begleitet den Abend am Keyboard und verleiht dem Bühnenprogramm einen eigenen Klang. Vorab beantwortet Mädel drei Fragen zu Figur, Stoff und dem Zusammenspiel von Text, Stimme und Musik.
Warum passt Bjarne Mädel so gut zu Kommissar Sörensen?
Gute Frage. Sörensen ist sehr empathisch, sensibel, angstgestört, depressiv und humorvoll – das bin ich alles überhaupt nicht.
Aber zum Glück sind wir beide aus Norddeutschland.
Was ist an „Sörensen geht aufs Haus“ besonders schön, schräg oder spannend?
Besonders schön ist der Hauptdarsteller, schräg sind die Figuren und spannend ist der Krimiplot.
Was passiert an einem Abend, wenn Sie als Sörensen-Stimme, sein Erfinder und die Musik der Hörbücher zusammen auf der Bühne stattfinden?
Das ist natürlich eine hochexplosive Mischung – und der Abend ist mehr Hörspiel als Lesung. Wir spielen uns die Bälle zu und versuchen, alles – von tieftraurig bis lustig – abzubilden, was in der tollen Vorlage steckt.