Bremen wird zur Bühne
Das „La Strada“-Festival bringt auch dieses Jahr internationale Straßenkunst in die Stadt
Das größte Festival seiner Art in Norddeutschland kehrt zurück: „La Strada“ verwandelt vom 11. bis 14. Juni Bremen und seine beliebtesten Orte in ein Zentrum internationaler Straßenkunst. Die Veranstaltung verspricht auch 2026 kulturelle Highlights: 28 Ensembles aus neun Nationen treten auf 17 Bühnen mit insgesamt 118 Shows auf und präsentieren Theater, Tanz und zeitgenössischen Zirkus unter freiem Himmel – zugänglich für alle.
Festivalfans und Neugierige dürfen sich auf ein anspruchsvolles Programm freuen, das mit überraschenden Inszenierungen, Humor und emotionaler Tiefe begeistert. Den Auftakt bildet die spektakuläre Eröffnungsinszenierung „RoZèO“ der französischen Compagnie Gratte Ciel am 11. Juni um 21.30 Uhr auf dem Bremer Marktplatz. Fliegende Windwesen schwingen auf sechs Meter hohen Masten durch die Luft – ein magisches Erlebnis. Auch Bremer Künstler:innen sind vertreten. „Viele Arbeiten sind Premieren,
etwa die neue Produktion von Blaumeier, die hinter dem Wilhelm-Wagenfeld-Haus gezeigt wird.
Wir setzen auf bremische Exzellenz, die sich international sehen lassen kann“, sagt Frederike Behrends, die zusammen mit Tobias Pflug das Festival leitet.
„La Strada“ erobert zudem bekannte und neue Spielorte in der Innenstadt: die Wallanlagen, das Viertel mit Satelliten auf den Spielplätzen Gleimstraße und Berliner Platz, Common Ground vor dem Theater am Goetheplatz, das Areal Am Wall sowie der Theaterberg sorgen dafür, dass sich die ganze Stadt in ein Festivalgelände
verwandelt.
Ehrenamtliche Helfer:innen und der „La Strada“-Förderverein ermöglichen, dass das Festival weiterhin eintrittsfrei bleibt. Ein Höhepunkt sind die Gala-Abende in der Bremer Glocke: Am Freitag und Samstag ab 20 Uhr führen die Zauberer Siegfried & Joy, bekannt durch ihre Online-Magie, durch eine rasante Varieté-Show mit herausragenden Künstler:innen