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Foto: Nathan Reinds
13. August 2026

Große Balladen und Rock

Johnny Logan kommt mit bekannten und neuen Songs auf die Seebühne Liebt

Johnny Logan kommt mit bekannten und neuen Songs auf die Seebühne Liebt

Er gewann zweimal als Sänger den Eurovision Song Contest (mit „What’s Another Year“ (1980) und „Hold Me Now“ (1987))und steht seit mittlerweile knapp 50 Jahren auf der Bühne. Ans Aufhören denkt der mittlerweile 72-Jährige aber noch lange nicht, stattdessen rockt er lieber die Seebühne.

Sie stehen seit Jahrzehnten auf der Bühne. Was treibt Sie bis heute an?
Musik ist einfach das, was ich mein ganzes Leben lang gemacht habe. Ich war in meiner ersten Band, als ich 14 war. Mein Vater war Sänger, ich bin also mit Musik aufgewachsen. Bei uns lief ständig etwas – Jimi Hendrix, Led Zeppelin, Rory Gallagher, Thin Lizzy. Diese Künstler haben mich geprägt. Gleichzeitig habe ich bis heute eine große Liebe zur Musik der 70er-Jahre. Da steckt für mich eine besondere Kraft drin. Ich glaube, ich habe diese Leidenschaft einfach mitgenommen. Und ich liebe noch immer den kreativen Prozess: Songs schreiben, sie ins Studio bringen, sie wachsen sehen – das ist für mich bis heute etwas Besonderes.

Sie haben zuletzt auch mit der Hardrockband Lordi zusammengearbeitet. Dabei ist eine rockige Version von „Hold Me Now“ entstanden. Wird es die härtere Version Ihres Songs vielleicht auch in Bremen zu hören geben?
Wir sprechen gerade darüber. Ich treffe meine Band an diesem Wochenende, und ich habe den Song bereits in Belgien mit einer Band gespielt – mit sehr guter Reaktion. Ich würde ihn gern auch in Bremen machen.

Es hängt ein bisschen davon ab, ob wir vorher genug Zeit haben, ihn mit meinen Musikern sauber vorzubereiten. Aber grundsätzlich gilt: Je mehr originelles Material wir in die Show einbauen können, desto besser.

Stimmt es, dass Sie gerade an neuer Musik arbeiten?
Ja, ich habe mehrere neue Songs geschrieben, von denen ich vielleicht auch einen oder zwei in Bremen spielen werde. Außerdem habe ich ein Duett mit Andreas Gabalier aufgenommen, das im August erscheinen soll. Und ich habe mit John Helliwell von Supertramp und einigen Musikern aus seinem Umfeld einen Jazzsong aufgenommen, „Cherishing an Echo“, der ebenfalls dieses Jahr erscheinen wird. Ich bin immer offen für spannende Projekte – aber inzwischen auch sehr wählerisch. Es muss etwas sein, das ich wirklich machen will.

Was möchten Sie dem Publikum mitgeben?
Deutschland begleitet mich schon sehr lange. Ich arbeite dort seit 1980, seit meinem ersten Eurovision-Sieg. In den vergangenen Jahren hatte ich endlich wieder verstärkt die Möglichkeit, mit meiner Band in Deutschland Festivals und Konzerte zu spielen. Dafür bin ich sehr dankbar. Die Band ist fantastisch, die Liveshow funk­tio­niert großartig, und ich glaube wirklich, dass die Leute nicht enttäuscht sein werden. Es wird eine große Party. Natürlich gehören die großen Balladen dazu, aber es wird nicht nur Liebeslieder geben. Es wird auch Rock ’n’ Roll, Tempo und ein paar Überraschungen geben.

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