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29. April 2026

Zukunft des Horten-Areals

Kampagne „Butter bei die Zukunft“ lädt zum Mitmachen ein

Kampagne „Butter bei die Zukunft“ lädt zum Mitmachen ein

Einst Horten, dann Galeria Kaufhof, und bald etwas ganz Neues: Der Abriss des ehemaligen Kaufhauses am Hanseatenhof ist beschlossene Sache, eine Neubebauung ebenfalls. Doch wie genau dies aussehen kann, ist noch offen – und soll gemeinsam mit Bremer:innen erarbeitet werden. Mit der Kampagne „Butter bei die Zukunft“ lädt die Stadtentwicklungsgesellschaft BRESTADT alle ein, ihre Vorstellungen und Wünsche einzubringen und aktiv mitzugestalten, wie dieser zentrale Ort in der Bremer City zukünftig aussehen
soll.

Das Gesicht der City ändert sich: Wo früher der Handel dominiert hat, ist heute Platz für Wohnungen, Büros, Kultur und Freizeit. Der Standort bietet die große Chance, die Bremer Innenstadt an die Bedürfnisse der aktuellen sowie zukünftigen Generationen anzupassen und eine lebendige City zu schaffen.

„Die Zukunft des Horten-Areals entscheidet sich nicht hinter verschlossenen Türen. Wir wollen, dass die Bremer:innen ihre Ideen, Erwartungen und Perspektiven früh einbringen können, verbindlich beteiligt werden und sich dabei ernst genommen fühlen. So entsteht ein Ort, der zur Innenstadt von morgen passt und von der Stadtgesellschaft mitgetragen wird“, betont Bausenatorin Özlem Ünsal.

Los geht’s mit einem Informationsabend am Donnerstag, 9. April. Hier erfahren Interessierte alles Wichtige über den Beteiligungsprozess – von den geplanten Veranstaltungen bis hin zu Terminen und Details über die Entwicklung des Areals.
Ab dem 10. April gibt es im Rahmen einer digitalen Befragung außerdem die Möglichkeit, anonym Wünsche einzutragen – einfach und bequem von zu Hause aus.
Am 22. April sowie am 29. Mai finden zudem zwei Halbtages-Workshops statt. Hier diskutieren Teilnehmende vor Ort mit anderen Bremer:innen und Expert:innen über die Zukunft des Areals.
Das Motto „Butter bei die Zukunft“ ist angelehnt an die norddeutsche Redewendung „Butter bei die Fische“. Dahinter steckt die Idee, Klartext zu reden, Dinge konkret zu machen und die Zukunft der Innenstadt gemeinsam anzupacken. Es soll nicht um komplizierte Konzepte gehen, sondern darum, was den Menschen in Bremen und dem Umland wichtig ist. Sämtliche Ideen fließen direkt in die Planungen für das Horten-Areal ein.

Damit aus den Vorstellungen der Bre-mer:innen auch ein stimmiges Gesamtkonzept werden kann, arbeiten sechs ausgewählte Teams aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur in einem zweiten Schritt an der Umsetzung. Dazu gehören beispielsweise lokale Büros wie SAR Schröder Architekten oder Gruppeomp aus Bremen sowie internationale Teams wie Schmidt Hammer Lassen aus Kopenhagen oder Sauerbruch Hutton aus Berlin. Am Ende wird das beste Konzept ausgewählt, das schließlich ab Ende 2026 umgesetzt werden soll.

Weitere Infos, Termine und Anmeldungsmöglichkeiten unter: www.butterbeidiezukunft.de

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