Temis Küchentalk
Unser Kolumnist stellt Gastronom:innen der Stadt vor. Heute mit Jamuna von Tamilicious.
Viele kennen Jamuna noch als gute Seele aus dem Jaya. Vor einigen Monaten hat sich die Köchin und Mutter von drei Kindern dazu entschieden, nach über fünfzehn Jahren als Angestellte in der Gastronomie in die Selbstständigkeit zu gehen. Was treibt sie an?
Wie bist du auf die Idee gekommen, einen Foodtruck mit tamilischer Küche in Bremen zu starten?
Wir hatten immer den Wunsch, unserem Traum vom eigenen Laden noch eine Chance zu geben. Jedoch waren mein Mann und ich uns immer unsicher aufgrund der wirtschaftlichen Situation, etwa durch die Coronapandemie. Da kam mein Sohn dann auf die Idee, dass wir aufgrund des geringeren Risikos doch einen Foodtruck starten könnten.
Welche typischen Gerichte aus deiner Heimat wolltest du unbedingt an euren Strandort in Walle bringen?
Die beiden wichtigsten Spezialitäten auf der Karte sind Kottu Rotti und Rolls. Das sind sehr beliebte Klassiker aus der sri-lankanischen Küche, die man in Bremen und umzu sonst nirgendwo ergattern kann.
Streetfood lebt ja vom direkten Kontakt. Was ist für dich das Schönste daran, deine Gäste direkt am Truck zu bedienen?
Ich mag es sehr gerne, mich mit den Gästen zu unterhalten und eine gewisse Bindung aufzubauen. Den Gast und seinen Geschmack zu verstehen, so dass ich ihm immer wieder Freude beim Essen machen kann. So macht es mir viel mehr Spaß als in einer Küche eingesperrt zu arbeiten.
Wenn jemand tamilisches Essen zum ersten Mal probiert, womit sollte er oder sie unbedingt anfangen?
Definitiv mit Rolls, das ist quasi die tamilische Version von Frühlingsrollen. Sie sind von außen schön knusprig, von innen gefüllt mit zartem Fleisch und Kartoffeln und haben oft eine feurige Würze