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Foto: Christina Kuhaupt
17. März 2026

Küchen-Talk

Kurzinterview mit Robert Thieler vom Genuss-Event

Kurzinterview mit Robert Thieler vom Genuss-Event

Wenn es um Geschmack und besondere Erlebnisse geht, ist Robert Thieler genau der richtige Ansprechpartner. Als Inhaber und Küchenchef von Genuss-Event in der Überseestadt sorgt er dafür, dass sich seine Gäste rundum wohlfühlen: gemeinsam kochen, lachen und jede Menge kulinarische Highlights entdecken. Unter der Anleitung von Profiköchen können sie im modernen Eventloft nicht nur leckere Menüs zaubern, sondern auch spannende Fakten rund um Essen und Getränke mitnehmen – und das alles in entspannter, geselliger Atmosphäre.

Wie würden Sie Ihre Küche beschreiben?
Lecker, kreativ, spannend, produktorientiert und frech.

Was sind für Sie die wichtigsten Zutaten am Herd?
Salz, Gewürze und Gemüse – damit kannst du das gesamte Menü auf ein neues Level bringen.

Wie sieht für Sie ein persönliches Genuss-Event aus?
Ich liebe es, an einem schön gedeckten Tisch zu sitzen, umgeben von einer vielseitigen Auswahl an köstlichen Gerichten. Für mich spielt dabei Zeit eine zentrale Rolle, um das Essen zu genießen und die Atmosphäre wirken zu lassen. Schnelllebiges Fast Food und das anschließende Futterkoma sind nicht mein Ding.

Was darf dabei auf keinen Fall fehlen?
Für mich stehen gute Qualität und die Gesellschaft von Familie, Nachbarschaft und Freund:innen an erster Stelle.

 

Besonders freue ich mich auf laue Sommerabende, wenn alle zusammenkommen, wir den Tisch mit köstlichem Essen füllen und vielleicht sogar den Grill anwerfen. Diese gemeinsamen Momente sind für mich purer Genuss.

Nach den üppigen Festtagen starten viele im Januar mit einem Detox-Programm. Haben Sie vielleicht einen Tipp für ein gesundes Menü zum Jahresauftakt?
Nach der weihnachtlichen Völlerei kann ein kleiner Neuanfang auf dem Teller definitiv nicht schaden (lacht). Mein Tipp: die leichte, frische asiatische Küche – aber bitte ohne gebackene Ente oder fettige Bratnudeln. Stattdessen empfehle ich Summer Rolls, Sashimi oder einen aromatischen Thai-Salat. Diese Gerichte sind nicht nur gesund, sondern auch unglaublich lecker.

Am 22. Februar bieten Sie einen Tour-de-France-Kochkurs an. Speziell für Radrennfahrer?
Unbedingt (lacht)! Aber ich bezweifle, dass Radrennfahrer bei diesem Menü noch lange im Sattel bleiben könnten. Unser Fokus liegt weniger auf Hochleistungssportkost, sondern darauf, Frankreich für ein paar wunderbare Stunden nach Bremen zu holen. Und gerade bei dem typischen Bremer Schietwetter zu Beginn des Jahres können die Teilnehmenden zumindest in der Küche ein bisschen französischen Esprit genießen. Man könnte sagen, wir servieren das perfekte Rezept gegen Fernweh.

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